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Förderbescheid übergeben: Gelsen-Log. investiert in moderne Weichentechnik
Gelsenkirchen, 5. Februar 2026. Die Gelsenkirchener Logistik-, Hafen- und Servicegesellschaft mbH (Gelsen-Log.) erhält Fördermittel für die Modernisierung der Gleisinfrastruktur. Gestern wurde in Düsseldorf im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) offiziell der Zuwendungsbescheid für den Umbau von zwei Weichen auf elektrisch ortsgestellte Weichen (EOW) persönlich von Minister Oliver Krischer und im Beisein der Gelsenkirchener Landtagsabgeordneten Christin Siebel an die Gelsen-Log. übergeben. Die Maßnahme wird noch im ersten Quartal 2026 umgesetzt.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt als Co-Finanzierung: 50 Prozent der Fördersumme stammen vom Bund über das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), weitere 30 Prozent werden vom Land getragen.
Verbesserte Arbeitsbedingungen
Im Rahmen des Projekts werden zwei bislang handbetriebene Weichen auf elektrische Antriebe umgerüstet. „Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden nachhaltig zu verbessern, Ressourcen zu schonen und den technischen Verschleiß zu reduzieren. Gleichzeitig trägt die Modernisierung dazu bei, das Unfallrisiko im Bahnbetrieb weiter zu senken“, erklärt Geschäftsführer Bernd Mensing.
Der aktuelle Umbau ist bereits die zweite Investition dieser Art. Bereits 2025 wurde eine komplette Weichenstraße mit fünf Weichen erfolgreich auf EOW-Technik umgestellt. Mit der fortlaufenden Modernisierung stärkt Gelsen-Log. seine betriebliche Effizienz und erhöht langfristig die Sicherheit und Zuverlässigkeit seiner Infrastruktur.
Insgesamt hat allein das Land NRW somit seit 2019 2,67 Mio. Euro Fördermittel für Infrastrukturmaßnahmen an die Gelsen-Log vergeben.
Bildunterschrift: Anatolij Buchhammer (l.), Betriebsleiter Gelsen-Log., freute sich gemeinsam mit Geschäftsführer Bernd Mensing (2.v.r.) über den Zuwendungsbescheid für die Fördergelder. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen überreichte das Dokument zusammen mit Christin Siebel (MdL/SPD).
Foto: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen